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Der Olsberger Kirchturm muss saniert werden

Gerst fr bauphysikalische Untersuchungen

Inzwischen reicht ein Gerstfeld bis fast hoch an die Turmspitze des Olsberger Kirchturms, um vor Ort Untersuchungen der Bausubstanz durchzufhren.Dem aufmerksamen Beobachter ist nicht entgangen, dass das Schutzgerüst gegen herabfallende Kleinteile rund um den Turm der Olsberger St. Nikolaus Kirche um ein Gerüstfeld bis fast zur Turmspitze erweitert worden ist.

Während des Winters wurde es offensichtlich, dass der Kirchturm wegen sich lösender Gesteins- und Putzteile saniert werden muss. Einige Steine sind mit Rissen durchsetzt. Die Fugen brechen teilweise heraus, werden weich oder bilden Risse. Dies alles führt dazu, dass Wasser in den Turm eindringen kann. Dipl.-Ing. Gunther Rohrberg, der im Januar bei einem Ortstermin das Schadensbild begutachtet hat, empfiehlt in seinem bautechnischen Bericht, vor der Fassadensanierung eine Materialanalyse zu erstellen. Er schlägt vor, mit verschiedenen Mörteln Musterfugen anzulegen, um ein geeignetes, haltbares Mörtelkonzept zu entwickeln. Dass jetzt hinzugekommene Gerüst wurde für diese Maßnahmen errichtet.
Der Kirchenvorstand ist optimistisch, dass durch eine solche professionelle Herangehensweise schnellstmöglich eine umsetzbare und langfristig haltbare Lösung gefunden werden kann und hofft auf die kurzfristige Anerkennung der Sanierungsmaßnahme durch das Erzbischöfliche Generalvikariat in Paderborn.